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Nachrichten, Behindertenpolitik, Behindertenorganisationen, Selbstbestimmt, Leben
Aktualisiert: vor 28 Minuten 15 Sekunden

Behindertenvertreter im RBB-Rundfunkrat

vor 1 Stunde 18 Minuten
Die Berliner Lebenshilfe setzt sich für eine Änderung des RBB-Staatsvertrags ein, damit Menschen mit Behinderung künftig mit einem eigenen Sitz im Rundfunkrat vertreten sind. Christian Specht, Vorstandsmitglied und selbst Mensch mit einer Lernbeeinträchtigung, sagte heute der Presse: „Auch Menschen mit Behinderung müssen endlich eine Stimme im Rundfunkrat erhalten."

Zwei Jahre LIGA Selbstvertretung

vor 1 Stunde 24 Minuten
Anlässlich des zweiten Jahrestages der Gründung der LIGA Selbstvertretung fordert das Netzwerk von Selbstvertretungsorganisationen klare Standards und die Bereitstellung der nötigen Ressourcen für echte Partizipation im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention. Nicht zuletzt die Inklusionstage, bei der das Thema Partizipation mit internationalen Akteuren diskutiert wurde, hätten deutlich gemacht, dass dringend eindeutige Kriterien für Partizipationsprozesse nötig sind, bekräftigte Ottmar Miles-Paul vom Sprecherrat der LIGA Selbstvertretung.

Inklusion ist mehr als Integration in Förderschulen

vor 3 Stunden 21 Minuten
"Inklusion ist mehr als Integration in Förderschulen", so kommentiert die Landesvorsitzende der AG Selbst Aktiv in Sachsen-Anhalt und Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke das vor kurzem im Kabinett von Sachsen-Anhalt verabschiedete Konzept zur zukünftigen Gestaltung der Förderschulen in Sachsen-Anhalt.

Chancen von selbstfahrenden Autos

vor 3 Stunden 43 Minuten
Über selbstfahrende Autos wird mittlerweile regelmäßig berichtet und deren Entwicklung schreitet rasant voran. Eine entscheidende Frage wird dabei ähnlich wie bei den Elektroautos, deren weitgehend geräuschloses Fahren Gefahren für blinde und sehbehinderte Menschen bedeuten können, sein, ob diese behinderten Menschen neue Möglichkeiten bieten und die Technik barrierefrei ausgerichtet ist. "Sind selbstfahrende Autos die Zukunft der Mobilität für Behinderte?" lautet ein Artikel, der dazu im Netzpiloten Magazin erschienen ist und einen Einblick in die Möglichkeiten für die weitere Entwicklung bietet.

350.000 Euro pro Jahr für Werkstattleiterin?

vor 4 Stunden 31 Sekunden
Behinderte Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, erhalten durchschnittlich nicht einmal 200 Euro pro Monat, also weniger als 2.400 Euro pro Jahr. In Duisburg geht es nun um die Frage, wieviel die dortige Geschäftsführerin der Duisburger Behindertenwerkstätten verdient. Das Online-Portal CORRECTIV.RUHR vermutet, dass das Jahresgehalt 350.000 Euro betragen und damit weit über den sonst üblichen Entlohnungen vergleichbarer Werkstätten und Sozialunternehmen liegen dürfte.

Zweites Job-Speed-Dating

13. Dezember 2017 - 17:45
Menschen mit Einschränkungen werden auf dem Arbeitsmarkt benötigt, das zeigt das zweite Job-Speed-Dating der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL). Heute haben sieben Arbeitgeber*innen die Möglichkeit genutzt, mit zehn behinderten Bewerber*innen mit und ohne Migrationshintergrund in Kontakt zu treten und sich bei beiderseitigem Interesse zu einem Bewerbungsgespräch zu verabreden. Die Dating-Runde wurde von Verena Bentele, der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, eröffnet.

Autonomie von Eltern gehörloser Kinder

13. Dezember 2017 - 15:02
Die Autonomie von Eltern gehörloser Kinder muss nach Ansicht von Katrin Werner geschützt werden. „Die Zwangsimplantation von Cochlear-Implantaten bei gehörlosen Kindern gegen den Willen der Eltern muss verboten werden. Das zuständige Amt möchte offensichtlich die Kosten für die Assistenz im Kindergarten sparen, greift dazu in die Autonomie der Eltern ein und stellt sie unter den Verdacht der Kindeswohlgefährdung. Dass Kinder keineswegs automatisch mit Implantaten hören können, wird dabei völlig ignoriert“, sagte heute die Bundestagsabgeordnete der Linken aus Rheinland-Pfalz mit Blick auf eine Entscheidung des Sozialamts des Landkreises Trier-Saarburg. Nach dieser soll das Jugendamt entscheiden, ob eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, weil die Eltern Gebärdensprachkurse einem Implantat vorziehen.

ABB verlängert Partnerschaft mit SOD

13. Dezember 2017 - 12:27
ABB Deutschland ist für weitere drei Jahre Premium Partner von Special Olympics Deutschland e.V. (SOD). Der entsprechende Vertrag wurde am 8. Dezember im Mannheimer Rosengarten von SOD-Präsidentin Christiane Krajewski und Hans-Georg Krabbe, dem Vorstandsvorsitzenden der ABB AG, unterzeichnet. Seit dem Jahr 2000 hat ABB die Sportorganisation für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung mit insgesamt mehr als drei Millionen Euro unterstützt.

Momentaufnahme 004

13. Dezember 2017 - 12:00
An jedem Adventswochenende gibt es beim Schloss in Liebenberg im Löwenberger Land einen großen Weihnachtsmarkt.

Inklusives Miteinander gefördert

13. Dezember 2017 - 10:47
Baden Württembergs Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat am Mittwoch jene 33 Modellprojekte bekannt gegeben, welche in diesem Jahr über das Förderprogramm „Impulse Inklusion“ finanziell unterstützt werden. Das betrifft Projekte von Selbsthilfeorganisationen, Behinderteneinrichtungen, Kommunen und Vereinen aus ganz Baden-Württemberg, die das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen voranbringen.

Berlins behindertenpolitische Chance

13. Dezember 2017 - 9:38
Das Berliner Landesgleichberechtigungsgesetz soll 2018 novelliert werden. Ein erster Entwurf wurde schon vorgestellt. Die rot-rot-grüne Koalition könnte mit dem Gesetz Unternehmen zur Barrierefreiheit bei privatwirtschaftlichen Dienstleistungen und Produkten verpflichten. Als 2016 das Bundesgesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen reformiert wurde, hat die große Koalition aus CDU, CSU und SPD Regelungen zur Barrierefreiheit im privaten Sektor bewusst ausgespart.

Tag der Vielfalt an der Hochschule Bochum

13. Dezember 2017 - 9:31
"Inklusion bedeutet, dass man im menschlichen Zusammenleben jedem Einzelnen die gleiche Teilhabe an der Gemeinschaft ermöglicht ", erläuterte Organisator Professor Dieter Rüth zu Beginn des "4. Tags der Vielfalt" an der Hochschule Bochum noch einmal das zentrale Anliegen. Die UN-Behindertenrechtskonvention schreibt eine "inklusive Bildung" vor. Das Bildungssystem soll demnach nicht nur jedem gleichberechtigt zugänglich sein, sondern sieht auch den gemeinsamen Schulbesuch von behinderten und nicht behinderten Menschen als "Normalfall" vor.

TU Dresden schafft barrierefreies Leitsystem

13. Dezember 2017 - 9:24
Die Technische Universität Dresden bekommt ein neues barrierefreies Leit- und Orientierungssystem, damit sich Studenten, Lehrkräfte und Gäste künftig noch besser in den Gebäuden zurechtfinden. Als erstes Gebäude wurde Anfang November das Hörsaalzentrum komplett mit dem neuen System aus Wegweisern, Infotafeln und Folienbeschriftungen ausgestattet.

Sachsen-Anhalt setzt weiter auf Förderschulen

13. Dezember 2017 - 8:45
Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) hat jetzt im Magdeburger Kabinett das Konzept zur zukünftigen Gestaltung der Förderschulen vorgestellt. Unter dem Titel „Chancen eröffnen – Möglichkeiten schaffen“ legt das Konzept dar, wie die Förderschulen als wichtiger Bestandteil schulischer Bildungsangebote in ihrer Qualität sowie im Umfang der Unterstützung stärker an aktuelle Erfordernisse angepasst werden sollen.

Erste Bescheide für unabhängige Beratung unterwegs

13. Dezember 2017 - 6:41
Jetzt geht's los, die ersten E-Mails mit Informationen, dass der Bescheid für die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung bald postalisch zugestellt wird, sind bei einigen wenigen Antragstellern für die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes eingegangen. Es habe sich gelohnt, die Stiefel zu Nikolaus etwas länger draußen zu lassen und den E-Mail-Eingang gut zu überwachen, hieß es.

Erneuter Einspruch gegen Bundestagswahl

13. Dezember 2017 - 6:30
Mehr als 80.000 Menschen mit Behinderung durften bei der Bundestagswahl am 24. September erneut nicht wählen. Dagegen haben sieben Menschen mit Behinderung Einspruch beim Bundestag erhoben. Wie schon nach der Wahl 2013 werden sie von der Bundesvereinigung Lebenshilfe und dem Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) unterstützt. "Wir halten die Wahlrechtsausschlüsse für verfassungswidrig", sagte die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt.

Kloster Andechs wird barrierefreier

13. Dezember 2017 - 6:22
Schon immer war es dem Kloster Andechs ein großes Anliegen, auch Menschen mit Behinderungen einen möglichst uneingeschränkten und barrierefreien Besuch des Heiligen Berges und der eigenen Pilgergaststätte zu ermöglichen. Mit der jetzt erfolgten Einrichtung einer "Toilette für alle" im Andechser Bräustüberl ist nun eine weitere Lücke in der Barrierefreiheit des Heiligen Berges und bedeutenden Wallfahrtsortes geschlossen worden.

Inklusion: Ja! Ein neues Mutmachbuch

12. Dezember 2017 - 19:08
Über 20 mutmachende Geschichten aus dem Großraum Rhein-Neckar informierte heute Kirsten Ehrhardt kobinet: „Mehr machen, weniger meckern!“ So könnte man die Botschaft des neuen Mutmachbuchs der Elterninitiative Rhein-Neckar formulieren. Nach dem großen Erfolg, den die örtliche Initiative von "Gemeinsam leben - gemeinsam lernen" aus Heidelberg im vergangenen Jahr mit 20 Mutmachgeschichten zur Inklusion hatte, gibt es in diesem Jahr, rechtzeitig zu Weihnachten, eine Fortsetzung.

Cochlear Implantat statt Assistenten?

12. Dezember 2017 - 17:36
Cochlear Implantate für zwei gehörlose Kinder sollen Assistenten ersetzen, befürchtet Karin Kestner. "Der Landkreis Trier-Saarburg hat, bezugnehmend auf den Fall aus Braunschweig, eine gehörlose Familie an das Jugendamt gemeldet, um prüfen zu lassen ob bei den beiden gehörlosen Kindern Kindeswohlgefährdung vorliegt", schreibt die Verlegerin und Gebärdensprachdolmetscherin heute auf ihrer webseite.

Alter Wein in neuen Schläuchen?

12. Dezember 2017 - 8:36
Nach dem Scheitern der Sondierungen für eine Jamaika-Koalition ist nun die SPD dran, mit der CDU/CSU Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit zu führen. Vor dem Gespräch am Mittwoch fragen sich allerdings viele behinderte Menschen und ihre Angehörigen, ob diese Gespräche auch eine Weiterentwicklung der Behindertenpolitik im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention bringen oder ob demnächst wieder alter Wein in neuen Schläuchen serviert wird, wie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar ausführt.

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