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Nachrichten, Behindertenpolitik, Behindertenorganisationen, Selbstbestimmt, Leben
Aktualisiert: vor 2 Stunden 26 Minuten

Dicke rote Linien

18. Dezember 2017 - 7:34
Vor einer Woche beging die Welt den Human Rights Day, mit dem die Vereinten Nationen alljährlich am 10. Dezember an die Ausrufung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erinnern. In Deutschland ist seit 2009 die sogenannte Behindertenrechtskonvention (BRK) geltendes Recht. Diese geht nach der strikten Vorgabe der UN an keiner Stelle über die Regelungen der allgemeinen Menschenrechte hinaus.

Momentaufnahme 005

17. Dezember 2017 - 12:00
Berliner Hauptbahnhof in der Weihnachtszeit.

Ministeriumschor sammelt für Kinderhospiz

17. Dezember 2017 - 11:18
Engagierte Sängerinnen und Sänger, tolle Musik sowie Spenden für einen guten Zweck - der Ministeriumschor Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat mit einem Benefiz-Konzert 1.100 Euro für das Kinderhospiz „Regenbogenland“ gesammelt. Nach Informationen des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gab es bei den Zuhörerinnen und Zuhörern sowie den Mitgliedern des Chors „Maisonette“ strahlende Gesichter.

Inklusion trifft Depression

17. Dezember 2017 - 5:01
Es kam vor, dass mir hin und wieder ein Mensch in einer schweren depressiven Episode sagte: "Ich würde lieber ein körperliches Handicap in Kauf nehmen oder freiwillig einen Sinn abgeben, als diesen Zustand zu erleben". Auch wenn diese Gedanken manchem vollkommen fremd sind, in wirklich schlimmen depressiven Phasen kommen sie gar nicht so selten vor, ich verurteile sie nicht und sie gehen bei entsprechender psychiatrischer und psychotherapeutischer Versorgung glücklicherweise auch wieder vorbei. Was aber, wenn ein Mensch tatsächlich körperlich- oder sinnesbehindert ist und zusätzlich aufgrund seines Handicaps (oder aus anderen Gründen) eine Depression erleidet? Dieser Frage geht die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag in ihrem heutigen kobinet-Beitrag nach.

Erstes Mobilitätsgesetz Deutschlands?

16. Dezember 2017 - 18:30
Die Berlinerinnen und Berliner sollen sicher, bequem sowie umwelt- und klimafreundlich mobil sein, meint die zuständige Senatsverwaltung der Stadt. Sie will mit einem Mobilitätsgesetz die Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems in seiner Gesamtheit steigern. Zu einem in dieser Woche der Presse vorgestellten ersten Entwurf sagte Senatorin Regine Günther für Bündnis 90/Die Grünen: „Mit dem ersten Mobilitätsgesetz Deutschlands legen wir die Grundlagen für die Mobilität der Zukunft in einer wachsenden Metropole. Je mehr Menschen auf Bus, Bahn oder Fahrrad umsteigen können und wollen, desto schneller kommen auch die voran, die auf das Auto angewiesen bleiben."

Bessere Beratung notwendig

16. Dezember 2017 - 9:44
Angehörige von Menschen mit Demenz brauchen frühzeitige und passende Beratung zum Krankheitsbild, zu Entlastungsmöglichkeiten und zu rechtlichen und finanziellen Fragen - das stellt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft im Ergebnis ihrer Fachtagung in Berlin fest. Beratungsstellen in ganz Deutschland sind noch nicht ausreichend auf diesen Bedarf eingestellt. Ärztinnen und Ärzte sollten stärker auf Beratungs- und Entlastungsangebote hinweisen.

Inklusion wächst im Dialog

16. Dezember 2017 - 5:01
Gelingende Inklusion braucht den Dialog und den offenen Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Menschen mit Behinderungen. Darüber herrschte bei allen Beteiligten des 1. LVR-Dialoges Inklusion und Menschenrechte Einigkeit. Die Veranstaltung fand vor kurzem im Horion-Haus des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in Köln statt.

Sonos kauft hearZONE

15. Dezember 2017 - 14:10
Der schweizerische Verband für Gehörlosen- und Hörgeschädigten-Organisationen Sonos erweitert mit der Übernahme des Unternehmens hearZONE sein Spektrum. Die Informationsplattform für Menschen mit einer Hörbehinderung wurde 2013 von Jonas Straumann gegründet. Ab 2018 wird die Plattform mit der Sonos-Webseite zusammengeführt.

Deutscher Hörfilmpreis 2018

14. Dezember 2017 - 12:54
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) hat heute die Nominierungen für die Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises am 20. März 2018 bekannt gegeben. 16 Nominierungen gehen ins Rennen um den besten Hörfilm.

Behindertenvertreter im RBB-Rundfunkrat

14. Dezember 2017 - 9:46
Die Berliner Lebenshilfe setzt sich für eine Änderung des RBB-Staatsvertrags ein, damit Menschen mit Behinderung künftig mit einem eigenen Sitz im Rundfunkrat vertreten sind. Christian Specht, Vorstandsmitglied und selbst Mensch mit einer Lernbeeinträchtigung, sagte heute der Presse: „Auch Menschen mit Behinderung müssen endlich eine Stimme im Rundfunkrat erhalten."

Zwei Jahre LIGA Selbstvertretung

14. Dezember 2017 - 9:40
Anlässlich des zweiten Jahrestages der Gründung der LIGA Selbstvertretung fordert das Netzwerk von Selbstvertretungsorganisationen klare Standards und die Bereitstellung der nötigen Ressourcen für echte Partizipation im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention. Nicht zuletzt die Inklusionstage, bei der das Thema Partizipation mit internationalen Akteuren diskutiert wurde, hätten deutlich gemacht, dass dringend eindeutige Kriterien für Partizipationsprozesse nötig sind, bekräftigte Ottmar Miles-Paul vom Sprecherrat der LIGA Selbstvertretung.

Inklusion ist mehr als Integration in Förderschulen

14. Dezember 2017 - 7:44
"Inklusion ist mehr als Integration in Förderschulen", so kommentiert die Landesvorsitzende der AG Selbst Aktiv in Sachsen-Anhalt und Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke das vor kurzem im Kabinett von Sachsen-Anhalt verabschiedete Konzept zur zukünftigen Gestaltung der Förderschulen in Sachsen-Anhalt.

Chancen von selbstfahrenden Autos

14. Dezember 2017 - 7:21
Über selbstfahrende Autos wird mittlerweile regelmäßig berichtet und deren Entwicklung schreitet rasant voran. Eine entscheidende Frage wird dabei ähnlich wie bei den Elektroautos, deren weitgehend geräuschloses Fahren Gefahren für blinde und sehbehinderte Menschen bedeuten können, sein, ob diese behinderten Menschen neue Möglichkeiten bieten und die Technik barrierefrei ausgerichtet ist. "Sind selbstfahrende Autos die Zukunft der Mobilität für Behinderte?" lautet ein Artikel, der dazu im Netzpiloten Magazin erschienen ist und einen Einblick in die Möglichkeiten für die weitere Entwicklung bietet.

350.000 Euro pro Jahr für Werkstattleiterin?

14. Dezember 2017 - 7:04
Behinderte Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, erhalten durchschnittlich nicht einmal 200 Euro pro Monat, also weniger als 2.400 Euro pro Jahr. In Duisburg geht es nun um die Frage, wieviel die dortige Geschäftsführerin der Duisburger Behindertenwerkstätten verdient. Das Online-Portal CORRECTIV.RUHR vermutet, dass das Jahresgehalt 350.000 Euro betragen und damit weit über den sonst üblichen Entlohnungen vergleichbarer Werkstätten und Sozialunternehmen liegen dürfte.

Zweites Job-Speed-Dating

13. Dezember 2017 - 17:45
Menschen mit Einschränkungen werden auf dem Arbeitsmarkt benötigt, das zeigt das zweite Job-Speed-Dating der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL). Heute haben sieben Arbeitgeber*innen die Möglichkeit genutzt, mit zehn behinderten Bewerber*innen mit und ohne Migrationshintergrund in Kontakt zu treten und sich bei beiderseitigem Interesse zu einem Bewerbungsgespräch zu verabreden. Die Dating-Runde wurde von Verena Bentele, der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, eröffnet.

Autonomie von Eltern gehörloser Kinder

13. Dezember 2017 - 15:02
Die Autonomie von Eltern gehörloser Kinder muss nach Ansicht von Katrin Werner geschützt werden. „Die Zwangsimplantation von Cochlear-Implantaten bei gehörlosen Kindern gegen den Willen der Eltern muss verboten werden. Das zuständige Amt möchte offensichtlich die Kosten für die Assistenz im Kindergarten sparen, greift dazu in die Autonomie der Eltern ein und stellt sie unter den Verdacht der Kindeswohlgefährdung. Dass Kinder keineswegs automatisch mit Implantaten hören können, wird dabei völlig ignoriert“, sagte heute die Bundestagsabgeordnete der Linken aus Rheinland-Pfalz mit Blick auf eine Entscheidung des Sozialamts des Landkreises Trier-Saarburg. Nach dieser soll das Jugendamt entscheiden, ob eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, weil die Eltern Gebärdensprachkurse einem Implantat vorziehen.

ABB verlängert Partnerschaft mit SOD

13. Dezember 2017 - 12:27
ABB Deutschland ist für weitere drei Jahre Premium Partner von Special Olympics Deutschland e.V. (SOD). Der entsprechende Vertrag wurde am 8. Dezember im Mannheimer Rosengarten von SOD-Präsidentin Christiane Krajewski und Hans-Georg Krabbe, dem Vorstandsvorsitzenden der ABB AG, unterzeichnet. Seit dem Jahr 2000 hat ABB die Sportorganisation für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung mit insgesamt mehr als drei Millionen Euro unterstützt.

Momentaufnahme 004

13. Dezember 2017 - 12:00
An jedem Adventswochenende gibt es beim Schloss in Liebenberg im Löwenberger Land einen großen Weihnachtsmarkt.

Inklusives Miteinander gefördert

13. Dezember 2017 - 10:47
Baden Württembergs Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat am Mittwoch jene 33 Modellprojekte bekannt gegeben, welche in diesem Jahr über das Förderprogramm „Impulse Inklusion“ finanziell unterstützt werden. Das betrifft Projekte von Selbsthilfeorganisationen, Behinderteneinrichtungen, Kommunen und Vereinen aus ganz Baden-Württemberg, die das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen voranbringen.

Berlins behindertenpolitische Chance

13. Dezember 2017 - 9:38
Das Berliner Landesgleichberechtigungsgesetz soll 2018 novelliert werden. Ein erster Entwurf wurde schon vorgestellt. Die rot-rot-grüne Koalition könnte mit dem Gesetz Unternehmen zur Barrierefreiheit bei privatwirtschaftlichen Dienstleistungen und Produkten verpflichten. Als 2016 das Bundesgesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen reformiert wurde, hat die große Koalition aus CDU, CSU und SPD Regelungen zur Barrierefreiheit im privaten Sektor bewusst ausgespart.

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